Hohe Ehrung für die deutsch-israelische Kinderkrebshilfe

Für seine mehr als 20-jährige Arbeit wurde der Berliner Verein am 24.11.2009 mit dem Heinz-Galinski-Preis ausgezeichnet.

„Diese Initiative führt zur direkten Begegnung der Menschen zweier Staaten“, lobte die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind, gestern bei der Verleihung, „es ist uns eine große Freude, dass Friede Springer diesen Preis erhält.“

Die Ehrung trägt den Namen des langjährigen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz Galinski. Unter den Gästen: Bundestags-Vizepräsidentin Petra Pau, Berlins früherer Regierender Bürgermeister Klaus Schütz und Galinskis Nachfolgerin Charlotte Knobloch.

In ihrer Laudatio sagte sie: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Das ist Ihr Lebensmotto, Frau Springer. Dass heute 75 Prozent der Krebskinder wieder gesund werden, ist auch Ihr Verdienst. Man kann Ihnen und Ihrem Team gar nicht genug danken für Ihr unermüdliches Engagement.“

Die Geehrte bedankte sich bescheiden: „Dass der Verein den Preis erhält, ist wunderbar. Axel Springers letzte Hilfsbewilligung an Israel diente der Behandlung von Krebs: die Finanzierung eines Teilchenbeschleunigers im Ichilov-Krankenhaus. Seine Erben – ich war eine davon – haben dann diese Zusage erfüllt.“

Die Preisträger von 1989 bis heute:

  • 1989 Siegfried Lenz
  • 1990 Ralph Giordano
  • 1991 Irmgard von zur Mühlen und Lea Rosh
  • 1992 Edgar Hilsenrath und Joachim Wagner
  • 1993 Richard von Weizsäcker
  • 1994 Klaus Schütz und Asher Ben-Natan
  • 1996 Anna Elisabeth Rosmus und Benjamin Ortmeyer
  • 1997 Barbara John
  • 1998 Hans-Jochen Vogel
  • 1999 Dietmar Schönherr
  • 2000 Israel Singer
  • 2001 Wolf Biermann und Arno Lustiger
  • 2002 Joschka Fischer
  • 2003 Jan Philipp Reemtsma
  • 2004 Ernst Cramer
  • 2005 Hildegard Hamm-Brücher
  • 2006 Annemarie Renger
  • 2007 Volkhard Knigge
  • 2008 Shimon Stein
  • 2009 Friede Springer